Flexible Learning im Handel II

Ziel des Projektes ist es über die kreative Kombination traditioneller und moderner (medien)didaktischer Methoden eine neue Lernkultur in der beruflichen Bildung des Handels von der Berufsvorbereitung bis zum Bachelor zu verankern. Damit kann die erfolgreiche Arbeit des Projektes „Flexible Learning in der Aus- und Weiterbildung im Einzelhandel“ fortgesetzt werden.

Flexibles Lernen ist ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Komponenten des Lernprozesses umfasst und vernetzt, wie beispielsweise unterschiedliche Zielgruppen, Lernorte, Lernformen, Kommunikationskanäle, Medien, Technologien etc.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projektes Flexible Learning II liegt in der Ausrichtung aller Projektaktivitäten auf den Bereich Kompetenzentwicklung und -erfassung. Gemeinsam mit den beteiligten Handelsunternehmen und Projektpartnern werden wichtige Kernkompetenzen für den Handel in einem Modell beschrieben.

Durch flexibel gestaltbare Lernszenarien, die während der Projektlaufzeit erprobt werden, sollen an beruflichen Schulen, den Bildungseinrichtungen des Handels, Hochschulen, Universitäten und in Unternehmen die Entwicklung dieser Kompetenzen gefördert werden.

Im Mittelpunkt der Lernszenarien stehen neu zu entwickelnde eLearning-Module, die praxisorientierte betriebliche Handlungssituationen in einem virtuellen Einkaufscenter abbilden. Die eLearning - Module werden zu den Themen Steuerung und Kontrolle sowie Service und Kommunikation entwickelt. Um die Durchlässigkeit zwischen den Qualifizierungsstufen zu unterstützen, wird dabei vertikal von der Berufsvorbereitung bis zum Bachelor vorgegangen.

Mit Hilfe von elektronischen Lerntagebüchern (ePortfolios) ist geplant, die Kompetenzentwicklung  der Lerner zu erfassen und zu zertifizieren.

Um eine neue Lernkultur auszubilden und die geplante Kompetenzorientierung konsequent umzusetzen, ist es allerdings ebenso wichtig, die am Bildungsprozess maßgeblich beteiligten Berufsschullehrer, Dozenten und Trainer mit entsprechendem Know-how auszustatten. Deshalb wird im Rahmen des Projektes das bereits im Vorprojekt entwickelte  Qualifizierungskonzept für das Bildungspersonal qualitativ erweitert und erprobt.

Ausgehend von diesem Flexible - Learning - Ansatz wurden verschiedene Arbeitspakete definiert, die aufeinander aufbauen und miteinander stark vernetzt sind.

  • Kompetenzen und Kompetenzverständnis im Handel, Entwicklung eines Kompetenzmodells
  • Flexible-Learning – Zertifizierungskonzept
  • Neuentwicklung von eLearning-Modulen
  • Qualifizierung pädagogischer Professionals – Handel
  • Erprobung des Flexible Learning Konzeptes und des Zertifizierungsverfahrens
  • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation

Projektbeschreibung Flexible Learning im Einzelhandel I

Informationen zu "Flexible Learning im Einzelhandel I"

 


Aktuelle Infos

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Termine

05.12.2014

Abschlussfachtagung Berlin

14./15.07.2014

Projektmeeting, Hamburg

Foedergeber
 

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